Hechtangeln in Schweden — Die besten Tipps und Hot Spots

Das Angeln avancierte in Schweden längst zu einer der beliebtesten Urlaubsaktivitäten. Zahlreiche Reisende sind daran interessiert, selbst einmal in die berühmten Gewässer vorzudringen, die sich vor allem entlang der Ostküste finden lassen. Doch worauf ist zu achten, damit der Angelausflug im eigenen Fall zum Erfolg wird? Wir haben wichtige Faktoren genauer unter die Lupe genommen.

See oder Brackwasser?

Generell gibt es zwei unterschiedliche Wege, um sich dem Angeln der Hechte in Schweden anzunähern. Zum einen ist es in vielen der rund 7.000 Seen möglich, passende Bestände zu finden. Die Hechte fühlen sich in diesem stillen Wasser wohl und können auch von der passenden Position am Ufer aus entdeckt werden. Darüber hinaus ist das Brackwasser der Ostküste sehr gut für den ersehnten Fang geeignet. Auch dort ist es nicht zwingend notwendig, sich mit einem Boot etwas weiter auf das tiefe Wasser zu begeben.

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Eine abgelegte Sportfischerprüfung ist in Schweden nicht notwendig, um an den Gewässern angeln zu können. An dieser Stelle kommt das Land den vielen Touristen entgegen, die für einen kurzen Aufenthalt kaum dazu bereit wären, eine Prüfung vor Ort abzulegen. Hier erfahren Sie, wo jedoch ein Angelschein benötigt wird.

Ideal sind Herbst und Frühling

Entscheidend für den perfekten Fang ist darüber hinaus die Jahreszeit. An und für sich entscheiden sich die meisten Fischer für den goldenen Herbst. Dies liegt zum einen daran, dass das Land zu dieser Zeit in eine besondere Atmosphäre getaucht ist. Die Hechte als Jäger des Wassers gehen zudem traditionell dazu über, noch einmal nahe der Küste auf Beutefang zu gehen, um auf diese Weise den Winter besser zu überstehen. Genau dort ist es für Angler möglich, auf große Exemplare zu treffen.

Auf Djurgården (Stadtteil Stockholms)

Eine Schonzeit gibt es in Schweden für den Hecht bislang nicht, da sich die Bestände noch immer in der gewünschten Art und Weise erholen. Auf diese Weise eignet sich auch das Frühjahr, um an die Hechte zu kommen. Zu dieser Zeit bewegen sich diese im dichten Schilf in direkter Nähe zum Ufer. Während der Wochen des Laichens ist es aus diesem Grund gut möglich, dort auf den lang ersehnten Fang zu treffen.

Bis zu 75 Zentimeter

Die erlaubten Maße des Hechts liegen derzeit bei 40 bis 75 Zentimetern. Doch es braucht ein gutes Stück Glück, um tatsächlich auf ein solches Prachtexemplar treffen zu können. Auf der anderen Seite gibt es gleich zwei Angelmethoden, die zu den Erfolgen führen können. Wurfangel und Spinnangel eignen sich, um den Hechten schließlich den perfekten Köder auszulegen.

Wem es auf der Reise gelungen ist, den ersehnten Hecht aus dem Wasser zu ziehen, der blickt nun natürlich auf die verschiedenen Arten der Zubereitung. Als landestypisch gelten zunächst die als besondere Spezialität des Landes. Darüber hinaus lässt sich der Hecht gedämpft verspeisen, was die mit Abstand gesündeste Variante der Zubereitung ist. Doch nicht jeder schätzt das etwas dumpfe Aroma, welches sich auf diesem Wege entfaltet. Wer den Hecht im Ofen zubereitet, kann sich zunächst auf die knusprige Kruste freuen, die dadurch erreicht werden kann. Letztlich handelt es sich um einen Weg, den Eigengeschmack des Fisches voll zum Ausdruck zu bringen. Die schwedische Küche ist zudem bekannt für die vielseitigen Beilagen, die einmal mehr unter Beweis stellen, warum der Fisch Teil von so vielen vollwertigen Gerichten ist und zu den wichtigsten Bestandteilen der Speisekarten zählt.


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